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Berlin mal anders. Lieblingsplätze unserer Berliner PR-Agentur
09.06.2016

Benjamin Blum, 09.06.2016 ‐ In keiner anderen deutschen Stadt werden kommunikative Dienstleistungen mehr benötigt als hier. Fast im Stundentakt werden neue Startups gegründet, die von der PR bekannt gemacht und so von den Menschen entdeckt werden wollen. Und auch arrivierte Unternehmen gibt es hier wie Sand am Meer. Natürlich lieben auch wir die deutsche Hauptstadt. Zwischen Grillen am Görli und Shoppen am Ku’Damm gibt es aber noch so einige Orte, die viele sicher noch nie entdeckt haben. Darum wollen wir an dieser Stelle immer mal wieder Lieblingsorte unserer Berliner PR-Agentur, fernab des Touristenverkehrs präsentieren. Lieblingsorte unserer Berliner PR-Agentur Teil 1: Hoch im Norden Los geht es mal nicht mit einer konkreten Location, sondern mit einer ganzen Region. Vor noch gar nicht allzu langer Zeit habe ich den äußersten Norden von Berlin für mich entdeckt. Fernab der Touristenströme ist hier eine ganz andere Hauptstadt anzutreffen. Eher kleinstädtisch-beschaulich manchmal sogar fast dörflich-entspannt geht es hier zu. Der Nähe zu Brandenburg ist es zu verdanken, dass alles viel offener und weitläufiger wirkt. Hier befindet man sich wirklich in der Natur – und damit sind nicht bloße Parkanlagen gemeint. Egal ob Frohnau, Lübars oder Rosenthal: Wer einfach mal über Felder laufen oder vor dem überall zu findenden Hipterstum […]

In keiner anderen deutschen Stadt werden kommunikative Dienstleistungen mehr benötigt als hier. Fast im Stundentakt werden neue Startups gegründet, die von der PR bekannt gemacht und so von den Menschen entdeckt werden wollen. Und auch arrivierte Unternehmen gibt es hier wie Sand am Meer. Natürlich lieben auch wir die deutsche Hauptstadt. Zwischen Grillen am Görli und Shoppen am Ku’Damm gibt es aber noch so einige Orte, die viele sicher noch nie entdeckt haben. Darum wollen wir an dieser Stelle immer mal wieder Lieblingsorte unserer Berliner PR-Agentur, fernab des Touristenverkehrs präsentieren.

Lieblingsorte unserer Berliner PR-Agentur Teil 1: Hoch im Norden

Los geht es mal nicht mit einer konkreten Location, sondern mit einer ganzen Region. Vor noch gar nicht allzu langer Zeit habe ich den äußersten Norden von Berlin für mich entdeckt. Fernab der Touristenströme ist hier eine ganz andere Hauptstadt anzutreffen. Eher kleinstädtisch-beschaulich manchmal sogar fast dörflich-entspannt geht es hier zu. Der Nähe zu Brandenburg ist es zu verdanken, dass alles viel offener und weitläufiger wirkt. Hier befindet man sich wirklich in der Natur – und damit sind nicht bloße Parkanlagen gemeint. Egal ob Frohnau, Lübars oder Rosenthal: Wer einfach mal über Felder laufen oder vor dem überall zu findenden Hipterstum fliehen will, der ist hier genau richtig. Angestrengte Coolness ist hier ebenso wenig zu finden wie Superfood. Hier bekommt man in den klassischen Cafés noch Filterkaffee und herrliche Torten, in den Restaurants gibt es deutsche Hausmannskost oder traditionelle italienische Köstlichkeiten. Den nächsten Hype findet hier man garantiert nicht, sondern eher das, was immer war und immer bleiben wird. Und das ist auch gut so.

Wer Architektur mag, wird hier zwar keine ultramodernen Gebäude von Stararchitekten wie Daniel Libeskind & Konsorten finden, dafür aber schöne Gutshöfe, historische Gebäude mit Kapitälen und Säulen von der Jahrhundertwende. Sie begeistern ebenso wie atemberaubende Villen aus den 80er und 90er Jahren, die mitunter aus der Zeit gefallen wirken, neben denen sich moderne Kuben-Architektur und viel Grün gesellt.

Besonders wer ein bisschen Wandern oder sich mal wieder aufs Rad schwingen möchte, dem sei der Berliner Norden wärmstens ans Herz gelegt. Der Mauerweg schlängelt sich über Kilometer durch die Landschaft und bietet einen ganz neuen Blick auf die Hauptstadt. Dadurch, dass hier jahrelang niemand einen Fuß auf den Boden setzen durfte, ist hier eine Natur von seltener Schönheit zu bewundern. Das Tegeler Fließ begeistert mit Wegen durchs Moor und märchenhaft-verwunschenen Pfaden durch die Seenlandschaft mit ihrem imposanten Totholz.

In Worte kaum zu fassen, darum einfach selbst genießen.

Bald kommt mehr über die Lieblingsorte unserer Berliner PR-Agentur.

Berlin: Es müssen nicht immer Alex, Görli & Co. sein.

Das Tegeler Fließ bei Lübars in der Panoramaansicht. Lübars: Panorama vom Tegeler Fließ. Quelle: wikipedia.de. Bildrechte: C. Guszweski.

Berlin mal anders.

Tegeler Fließ. Quelle: wikipedia.de. Bildrechte: EbeWi. Auch Teaserbild.

Hubertusteich in Frohnau. Quelle: wikipedia.de. Bildrechte: Chrischerf.

Hubertusteich in Frohnau. Quelle: wikipedia.de. Bildrechte: Chrischerf.

Publicity
19.05.2016

Benjamin Blum, 19.05.2016 ‐ Auf den roten Teppichen der Welt sind sie zuhause, ein Tweet von ihnen löst wahre Jubelstürme aus und eine neue Frisur wird zum öffentlichen Thema. Mehr denn je hängt die Öffentlichkeit an den Lippen von Stars und Sternchen. Ein Foto von Kim Kardashians nacktem Hinterteil drohte gar das Internet lahmzulegen – jedenfalls vorgeblich. Von dieser enormen Publicity können besonders kleine und junge Unternehmen nur träumen. Vielleicht sollte man sich also ein Scheibchen von den Promis abschneiden. Sich nackt machen für die Publicity Wenn die Karriere ins Stocken gerät, hilft nur noch eins: sich nackt machen. Egal ob offiziell im Playboy beziehungsweise einem anderen einschlägigen Blatt oder ganz „unabsichtlich“ durch einen Schlüpferblitzer auf dem roten Teppich oder Paparazzi-Topless-Shot im Strandurlaub. Wenn man seine Vorteile nur gut genug inszeniert, so bekommt man garantiert Publicity. Was Unternehmen daraus lernen können: Blankziehen kann auch für Unternehmen für Aufsehen sorgen. Allerdings sollten diese es eher mit nackten Zahlen versuchen. Wohlproportionierte Umsatzzahlen und satte Gewinne sorgen für Aufsehen. Allerdings nur, wenn man auch wirklich etwas zu zeigen hat. Andernfalls zieht man im wahrsten Sinne des Wortes den Kürzeren… Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben Eine neue heiße Affäre sorgt immer für Schlagzeilen. Besonders, wenn […]

Auf den roten Teppichen der Welt sind sie zuhause, ein Tweet von ihnen löst wahre Jubelstürme aus und eine neue Frisur wird zum öffentlichen Thema. Mehr denn je hängt die Öffentlichkeit an den Lippen von Stars und Sternchen. Ein Foto von Kim Kardashians nacktem Hinterteil drohte gar das Internet lahmzulegen – jedenfalls vorgeblich. Von dieser enormen Publicity können besonders kleine und junge Unternehmen nur träumen. Vielleicht sollte man sich also ein Scheibchen von den Promis abschneiden.

Sich nackt machen für die Publicity

Wenn die Karriere ins Stocken gerät, hilft nur noch eins: sich nackt machen. Egal ob offiziell im Playboy beziehungsweise einem anderen einschlägigen Blatt oder ganz „unabsichtlich“ durch einen Schlüpferblitzer auf dem roten Teppich oder Paparazzi-Topless-Shot im Strandurlaub. Wenn man seine Vorteile nur gut genug inszeniert, so bekommt man garantiert Publicity.

Was Unternehmen daraus lernen können: Blankziehen kann auch für Unternehmen für Aufsehen sorgen. Allerdings sollten diese es eher mit nackten Zahlen versuchen. Wohlproportionierte Umsatzzahlen und satte Gewinne sorgen für Aufsehen. Allerdings nur, wenn man auch wirklich etwas zu zeigen hat. Andernfalls zieht man im wahrsten Sinne des Wortes den Kürzeren…

Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben

Eine neue heiße Affäre sorgt immer für Schlagzeilen. Besonders, wenn gleich zwei Promis involviert sind. Bestenfalls hätte man mit einer Verbandelung der jeweiligen Promis gar nicht gerechnet. Einen „Publicity-Adelsschlag“ gibt es natürlich, wenn Promi sich unerwartet mit dem gleichen Geschlecht einlässt.

Was Unternehmen daraus lernen können: Wenn man stolz einen neuen Kunden verbuchen kann, sollte man dies auch öffentlich machen. Je „prominenter“ – also bekannter – dieser ist, umso besser. Das klingt jetzt zwar ein wenig nach ausnutzen, aber er profitiert ja auch davon und schließlich beweisen uns die Celebrities, dass es klappt.

In puncto Gleichgeschlechtlichkeit ist es ebenso eine Knallermeldung, wenn man sich mit seinem größten Konkurrenten zusammenschließt. Nicht umsonst heißt es „gleich und gleich gesellt sich gern“. Eine Mammutfusion ist immer berichtenswert.

Auf dünnem Eis

So sehr die Menschen die Glamourwelt der Celebritys lieben und ihre Stars verehren, freuen sie sich doch, wenn diese sich auch mal von ihrer menschlichen Seite zeigen. Wie geht das besser, als wenn den sonst so perfekt inszenierten VIPs Missgeschicke wie Dir und mir passieren? Egal ob Gigi Hadid auf dem Hosenboden landet oder George Clooneys Hose reißt. Die Malheurs zeigen, dass auch die Stars nur Menschen sind.

Sie haben leider keine glänzenden Unternehmenszahlen, Fusionen oder Konkurrenzstreit zu vermelden? Dann sollten sie sich an eine professionelle PR-Agentur wenden, die schaut, welche Stories dennoch für Publicity sorgen könnten.

Wenn Sie noch weitere Fragen zum Thema Public Relations haben, rufen Sie uns doch einfach an.

Bildquelle: pixabay.com. Bildrechte: LoboStudioHamburg.

BER-Sprecher wegen Interviews gefeuert. und wirft Frage zum Verhältnis von PR und Wahrheit auf
14.04.2016

Benjamin Blum, 14.04.2016 ‐ „Glauben Sie mir, kein Politiker, kein Flughafendirektor und kein Mensch, der nicht medikamentenabhängig ist, gibt Ihnen feste Garantien für diesen Flughafen.“ Dies war einer der Sätze, die dem ehemaligen BER-Pressesprecher Daniel Abbou den Job gekostet haben. Während die einen PRler nun applaudieren, dass jemand den Mut hatte, die Wahrheit zu sagen, sehen andere den Rauswurf als korrekt an, da es Aufgabe des Pressesprechers sei, sein Unternehmen kommunikativ voranzutreiben – nicht zu behindern. Dies wirft ein spannendes Licht auf das Verhältnis von PR und Wahrheit. PR und die Wahrheit Die PR hat nach wie vor ein großes Problem. In den Augen vieler wird sie bezichtigt, es mit der Wahrheit nicht ganz so genau zu nehmen. Und zu einem gewissen Grad stimmt das sogar. Die Aufgabe der PR ist es, das Image eines Unternehmens positiv zu beeinflussen. Was so einfach klingt, ist ein Drahtseilakt. Es gilt, das Unternehmen im besten Licht darzustellen. Man rückt also logischerweise nicht die negativen Aspekte ins Zentrum der Arbeit. Beim ersten Date macht das jeder von uns doch genauso oder in Vorstellungsgesprächen oder bei Kundenterminen etc. Warum wird also die PR dafür schal angeschaut? Doch zurück zum Drahtseilakt. Die PR darf und muss zwar im Sinne des […]

„Glauben Sie mir, kein Politiker, kein Flughafendirektor und kein Mensch, der nicht medikamentenabhängig ist, gibt Ihnen feste Garantien für diesen Flughafen.“ Dies war einer der Sätze, die dem ehemaligen BER-Pressesprecher Daniel Abbou den Job gekostet haben. Während die einen PRler nun applaudieren, dass jemand den Mut hatte, die Wahrheit zu sagen, sehen andere den Rauswurf als korrekt an, da es Aufgabe des Pressesprechers sei, sein Unternehmen kommunikativ voranzutreiben – nicht zu behindern. Dies wirft ein spannendes Licht auf das Verhältnis von PR und Wahrheit.

PR und die Wahrheit

Die PR hat nach wie vor ein großes Problem. In den Augen vieler wird sie bezichtigt, es mit der Wahrheit nicht ganz so genau zu nehmen. Und zu einem gewissen Grad stimmt das sogar. Die Aufgabe der PR ist es, das Image eines Unternehmens positiv zu beeinflussen. Was so einfach klingt, ist ein Drahtseilakt. Es gilt, das Unternehmen im besten Licht darzustellen. Man rückt also logischerweise nicht die negativen Aspekte ins Zentrum der Arbeit. Beim ersten Date macht das jeder von uns doch genauso oder in Vorstellungsgesprächen oder bei Kundenterminen etc. Warum wird also die PR dafür schal angeschaut? Doch zurück zum Drahtseilakt. Die PR darf und muss zwar im Sinne des Unternehmens auswählen, was wie kommuniziert wird, allerdings ist dies nicht gleichzusetzen mit lügen. Würde man Unwahrheiten verbreiten und diese kämen an die Öffentlichkeit – und dass ist heutzutage gar nicht mehr zu vermeiden – hätte die PR ein enormes Rechtfertigungsproblem.

Hat Abbou richtig gehandelt?

Über diese Frage streiten seit Tagen die Profis. Ganz klar ist zu sagen, dass letztlich das Unternehmen bestimmt, was an die Öffentlichkeit dringen darf. Aus diesem Grund hat der Pressesprecher ganz klar zuwidergehandelt und musste wissen, dass er seinen Rauswurf provoziert (was vielleicht auch intendiert war). Dennoch ist zu beachten, dass die Führung des BER letztlich gegen die PR arbeitet, indem sie ihr vorgibt, die Wahrheit zu verheimlichen/ zu lügen/ umzudeuten oder wie auch immer man es nennen will. Wenn dies allerdings letztlich ans Tageslicht kommt, muss sich wieder die PR um den Scherbenhaufen kümmern.

Was ist nun also zu tun?

Es ist immer eine Zwickmühle für die PR: Das Unternehmen gut darzustellen, dabei die Wahrheit zu kommunizieren und auch noch der Geschäftsführung zu entsprechen. Im Fall von Daniel Abbou ist wahrscheinlich allen klar, dass der BER nicht eröffnen wird. Ein guter PRler würde seinem Geschäftsführer dazu raten, dies auch irgendwann einmal anzusprechen – spätestens am eigentlichen Eröffnungstermin würde es herauskommen, wenn am BER lediglich Hummeln zum Hochzeitsflug in den Himmel steigen. Es ist wichtig, den Schaden zu schildern, der entsteht, wenn herauskommt, dass man die Bevölkerung über Monate absichtlich hinters Licht geführt hat. Beharrt der Geschäftsführer und konterkariert damit eine moralische PR, die sich der Wahrheit verpflichtet fühlt, so sollte der PRler den Hut nehmen und gehen – dann kann er auch guten Gewissens über den Grund seines Austritts sprechen, denn nun ist er Ex-Pressesprecher.

Bildquelle: pixabay.com. Bildrechte: crjsmit.

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